Geburtstagsgedichte

Computer, Meetings, Telefon,
Akten, Prüfer, Rotation,
Profit, Sales und Cash Report,
unser Chef – ein Mann, ein Wort.
Er ist der Boss, er hat die Macht,
nutzt es nie aus, tut mit Bedacht,
all das, und sieht’s als Profession,
vergreift sich nie in seinem Ton.
Der Boss, das ist ein wirklich Feiner,
der hat etwas, das hat sonst keiner.
Drum gratulier’n wir megatoll,
- denn wieder ist ein Jährchen voll -
dem Chef, weil sein Geburtstag ist,
und man so’n Netten nicht vergisst!
schöne Geburtstagswünsche

Ihr Leute, groß und klein, ihr wisst,
dass heute unser Festtag ist
und dass wir feiern müssen.
So fangt nur gleich frühmorgens an
und bis die Stern am Himmel stehn,
und singt und springt und springt und singt.
Denk heute niemand an Gefahr,
und ob wir über hundert Jahr
den Tag noch feiern werden.
Wir haben ihn ja heute noch,
Gott sei gelobt! so braucht ihn doch,
und macht uns heut das Herz nicht krank und schwer.
Denn freilich! alles Ding vergeht,
auch unser Festtag nicht besteht,
er wird uns endlich fehlen.
Doch nicht so bald – fleht und hofft,
er soll noch wiederkommen oft,
soll oft noch wiederkommen!
Matthias Claudius


Heut morgen hatte ich gar keine Lust.
Wie doof, wenn zum Geburtstag muss.
Immer dieses Fressen und Saufen
und unnötige Geschenke kaufen.
Aber weil mir soviel an Dir liegt,
hab ich den Hintern noch hochgekriegt.
Deshalb meinen Glückwunsch von Herzen
den Rest, den werd’ ich auch verschmerzen!


Du weißt das Du kannst auf mich zählen,
beim Kinder hüten und Möhren schälen.
Die zweite Geburt Du hast gar bald,
die Schmerzen bekannt, Du noch nicht alt.
Habt Euch gemeinsam noch einmal entschieden,
einem neuen Baby eine Chance zu bieten.
Gern halte ich auch Deine Hand,
klopfst Du nachts an meine Wand.
Brauchst Gesellschaft oder liebe Worte,
hast Hunger auf eine Sahnetorte.
Ich weiß doch wie es damals war,
Dein Hunger war gar sonderbar.


Heute gibts Geschenke, und dazu einen Kuchen mit Kerzen,
die tollen Sachen eingepackt, in Geschenkpapier mit Herzen.
Heute gibts ne Feier, für Dich und Deine Freunde,
die allergrößte Party, die sich jeder wohl als Kind erträumte.
Du sollst sie haben und alle werden sagen:
Die Party ist die Beste, von allen die es gab,
das ist Dein Geburtstag, und alle sind am Start
bei dieser tollen Feier, an Deinem Ehrentag.


Als Kollegen, da sind wir alle Tage
viele Stunden zusammen, gar keine Frage.
Doch was der eine vom anderen weiß,
dass ist oft nicht viel.
Aber wann Dein Geburtstag ist,
dass ist uns nicht entgangen.
Wir haben gesammelt und uns entschlossen,
dieser Tag wird nun gehörig begossen.
Die Arbeit kann ein Minutchen noch warten.
Erst möchten wir unsere Wünsche an den Mann bringen
und wie es sich gehört, Happy Birthday singen.
Alles Liebe für Dich und mach weiter einen so guten Job!


Mit vierzig Jahren ist der Berg erstiegen,
wir stehen still und schau’n zurück,
dort sehen wir der Kindheit stilles liegen
und dort der Jugend lautes Glück.
Noch einmal schau, und dann gekräftigt weiter.
Erhebe deinen Wanderstab!
Hin dehnt ein Bergesrücken sich, ein breiter,
und hier nicht, drüben gehts bergab.
Nicht atmend aufwärts brauchst du mehr zu steigen,
die Ebne zieht von selbst dich fort;
dann wird sie sich mit dir unmerklich neigen,
und eh du’s denkst, bist du im Port.


Jeder Tag in diesem Leben
ist nur einmal dir gegeben,
genauso wie ein jedes Jahr,
das vergangen einmal war.
Doch ein Jahr hat viele Tage,
voller Mühe, voller Plage,
voller Freude und auch Glück.
Denk in Liebe dran zurück!
Bleibe deinen Grundsatz treu,
genieße jeden Tag auf‘s Neu!
Leb‘ bewusst und froh dein Leben,
es ist nur einmal dir gegeben!
Alles Gute zu Deinem Geburtstag!


Heute wollen wir feiern und Dir auch sagen,
wie lieb wir Dich haben.
Du bist unser Held,
durch nichts zu ersetzten,
kein Ruhm und kein Geld.
Heut ist Dein Geburtstag, wir stoßen auf Dich an,
feiern und lachen, bis keiner mehr kann.
Lass Dir von uns sagen,
wir wünschen Dir das Beste, heut und an allen andren Tagen.
Dein Geburtstag, wir freuen uns mit Dir,
Du bist ein feiner Typ, der Beste im Revier!


Wer, wann er zwanzig Jahr nun alt,
hat noch nicht schöne Leibsgestalt,
und keine Stärke, wann er dreißig,
und vierzig kein Hirn und Verstand,
und fünfzigjährig ist nicht fleißig
und reich an Geld, Gut oder Land,
der wird sehr schwerlich hie auf Erden
schön, stark, weis’ oder häbig werden.
Georg Rudolf Weckherlin


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